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Stephen Hawking

Stephen Hawking | 5 Fakten, die Sie bestimmt noch nicht über den Physiker wussten

Manche Leute gucken in die Sterne und denken an die Menschen, die sie verloren haben. Im Fall von Stephen Hawking bekommt diese Angewohnheit jetzt noch einmal eine ganz eigene Bedeutung. Der kürzlich verstorbene Physiker verbrachte sein Leben damit, Leute dazu zu motivieren, das Universum zu betrachten. Seine Arbeit und seine Ideen waren einzigartig und viel berichtet, aber es gab auch einige Momente, die weniger bekannt sind…

1. Sein Buch hielt sich 237 Wochen auf der Bestseller Liste

Sein legendäres Werk “Eine kurze Geschichte der Zeit” verkaufte sich innerhalb von 20 Jahren mehr als 10 Millionen mal. Von der Sunday Times wurde er vier Jahre in Folge zum Bestseller Autor gekürt. Die Vision des unvergleichlichen Physikers war, in so vielen Menschen wie möglich ein Interesse am Universum zu wecken. Er nutzte einen Computer, um mit seinen Studenten zu kommunizieren, die dann wiederum seine Worte aufgeschrieben haben. Sein 1988 erschienenes Buch setzte es ganz bewusst darauf auf, den Kopf der Leser zum Rauchen zu bringen und die Leute dazu zu bringen, die eigene Existenz zu hinterfragen.


“Ich halte das Gehirn für einen Computer, der aufhört zu arbeiten, wenn die Einzelteile nicht mehr funktionieren. Es gibt keinen Himmel oder ein Leben nach dem Tod für kaputte Computer; das ist eine Märchengeschichte für Menschen, die Angst vor der Dunkelheit haben.” – Stephen Hawking

2. Er hat nie den Friedensnobelpreis erhalten

Trotz seines großen Rufes in der Welt der Wissenschaft und seiner Arbeit in Physik und Kosmologie, wurde Hawking nie der Nobelpreis verliehen. Das bedeutet aber nicht, dass der Professor keine Preise für seine Arbeit erhielt. In den 80er Jahren wurden ihm die Orden Commander of the British Empire und Companion of Honour verliehen. Er gewann außerdem den Albert Einstein Award und die Hughes Medal der Royal Society. Im Jahr 2009 verlieh der damalige Präsident Barack Obama ihm die höchste Auszeichnung der USA: Die Presidential Medal of Freedom.

“Schaue nicht auf deine Füße, sondern blicke nach oben in die Sterne. Versuche zu verstehen, was du dort siehst und hinterfrage, warum das Universum existiert. Sei neugierig. Und auch wenn das Leben schwierig zu sein scheint, es gibt immer etwas, was du tun kannst und worin du gut bist.” – Stephen Hawking

3. Richard Branson bot ihm einen Flug in den Weltraum an

In 2007, als Hawking 65 Jahre alt war, bot der bekannte Geschäftsmann Richard Branson ihm an, an Bord einer speziellen Boeing 727-200 die Schwerelosigkeit zu erleben. Der im Rollstuhl sitzende Hawking sagt sofort zu und erklärte danach, dass er die Erfahrung unglaublich genossen hat – er machte während des Fluges sogar eine Rolle in der Luft. Sein Traum war es, irgendwann einmal ins Weltall zu fliegen und als Branson ihm einen Platz in dem für die Zukunft geplanten Virgin Galactic Spaceship anbot, nahm der Physiker sofort zu. Leider ist dieser Traum nicht mehr wahr geworden.

Stephen Hawking
Auf eigenen Wunsch soll diese Formel auf Stephen Hawkings Grabstein stehen

4. Er glaubte, dass AI die Menschheit zerstören wird

Bei einem Vortrag im Jahr 2014 sprach er über seine Meinung in Hinsicht auf Künstliche Intelligenz (AI). Er warnte davor, dass es die Menschheit, so wie wir sie kennen, vernichten würde. Hawkings war im festen Glauben, dass AI irgendwann ein eigenes Selbstbewusstsein entwickeln und das menschliche Gehirn an Leistung überholen würde. Eine Aussage, die besonders im Hinblick auf neue Technologien wie SIRI und ALEXA gar nicht mal so abwegig klingt.

5. Die enge Verbindung mit Galileo

Hawking wurde im englischen Oxford am 8. Januar 1942 geboren, auf den Tag genau 300 Jahren nach dem Tod des berühmten Physikers und Astronomen Galileo. Während seiner Schulzeit (in der er mal eben nebenbei einen Computer baute) bekam er von seinen Klassenkameraden den Spitznamen Einstein. Damals ahnte noch niemand, wie passend sich dieser Name erweisen würde…

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